Platz vier für Profi-Triathletin Daniela Bleymehl beim IRONMAN 70.3 Kraichgau am vergangenen Sonntag – und das Fazit lautet: Die Mitteldistanz im “Land der tausend Hügel” war eine gute Gelegenheit zur Standortbestimmung mit Blick auf die Gesamtsaison. Dennoch nehmen Bleymehl und Team einige Hausaufgaben mit in den Sommer 2026.

Das Rennwochenende im beschaulichen Bad Schönborn endete für Daniela Bleymehl mit dem vermeintlich undankbaren vierten Platz beim IRONMAN 70.3 Kraichgau. Gemeinsam mit ihrem Team blickt die Profi-Triathletin dennoch positiv auf das Rennen. Der Fokus liegt für Bleymehl ganz klar auf der Langdistanz; der Zwischenstopp auf der Mitteldistanz galt einer Standortbestimmung. Und die war mit Blick auf den Rennverlauf durchaus möglich.

 

Race-Recap

Solide Leistungen in allen drei Disziplinen – beim Schwimmen verlor Daniela Bleymehl jedoch zu viel Zeit auf die Spitzen-Gruppe um Team-Kollegin Lena Meißner. Letztere ging als “First out of Water” als Führende auf die Radstrecke und konnte ihren Vorsprung bis zum zweiten Wechsel konstant halten.

Daniela Bleymehl konnte auf dem Rad zwar ihre Stärke unter Beweis stellen und als Dritte auf die Laufstrecke wechseln, „der letzte Gang hat mir aber noch gefehlt“, resümierte sie nach dem Rennen.

Die erste Runde des Halbmarathons wurde zum entscheidenden Part für das Gesamtergebnis: Die späteren Top-3 – Daniela Kleiser, Loanne Duvoisin und Lena Meißner – gestalteten das Rennen ab Kilometer 10 im Alleingang und erliefen sich einen komfortablen Vorsprung auf den Rest des Feldes. Daniela Bleymehl erreichte das Ziel mit rund 2 Minuten Rückstand auf Teamkollegin Meißner (Platz 3).

„Der vierte Platz fühlt sich immer sehr undankbar an, mit meiner Leistung bin ich aber insgesamt zufrieden – manche Dinge haben gut funktioniert, andere müssen noch besser werden – insgesamt war es aber ein Schritt in die richtige Richtung. Ich war mitten im Renngeschehen dabei – und das hat viel Spaß gemacht.”

 

 

“Luft nach oben” in allen drei Disziplinen – mit klarem Plan

Das Fazit von Coach Nils Goerke:

“Der vierte Platz mag zwar undankbar wirken, ist für uns aber positiv zu bewerten. Es macht richtig viel Spaß zu sehen, wie sehr Dani für ihren Job brennt und wir konnten im Training und auch im Rennen bei den Leistungswerten einen weiteren guten Schritt nach vorne sehen. Wir wissen, woran wir jetzt arbeiten müssen, um ihre Leistung auch im Rennen voll abrufen zu können. Denn dass mehr in ihr steckt, das weiß ich – und auch Dani zum Glück. Mal wieder gilt also das Motto ‘Way to go’!”

 

Für Goerke und Bleymehl war es das dritte gemeinsam bestrittene Rennen seit Beginn der Zusammenarbeit. Gemeinsam gilt es nun, zurück an die Arbeit zu gehen – denn die Saison ist noch lange nicht zu Ende!

Das SWR hat Daniela am Tag des IRONMAN in einer kurzen Reportage begleitet. Der Beitrag gibt Einblicke in ihren Wettkampftag.

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