Mission Comeback: accomplished! Mit einem Podiumsplatz meldet sich Daniela Bleymehl im Profi-Triathlon zurück und belegt beim IRONMAN Südafrika Rang drei. Was diese Leistung besonders macht: Nur gut sieben Monate nach der Geburt ihres dritten Kindes gelingt ihr bereits wieder ein Podiumsplatz auf diesem Niveau – inklusive der frühen Qualifikation für den IRONMAN Hawaii 2026.
Kein Race-Day, wie er im Buche stand, aber einer, der für Daniela Bleymehl ein wichtiges Kapitel mit einem Happy End schloss:
Die Dreifach-Mama ist zurück im Triathlon und sicherte sich mit Platz drei am vergangenen Sonntag zum Start in die Comeback-Saison nicht nur einen Podiumsplatz, sondern auch das Ticket für Kona. Mit einer Zeit von 8:59:55 erreichte sie das Ziel in Port Elizabeth – glücklich und sichtlich erleichtert, nach einer für sie sehr bedeutsamen Langdistanz.
Denn hinter Daniela Bleymehl liegen intensive Monate der Vorbereitung. Die Qualifikation für den IRONMAN Hawaii 2026 ist für sie die Bestätigung, dass sich all die Anstrengung, Disziplin, das Durchhaltevermögen und der Glaube an sich selbst ausgezahlt haben.
Race-Recap
Mit dem Start beim IRONMAN Südafrika entschied sich Daniela Bleymehl bewusst für eine Strecke, die ihr liegt und gut bekannt ist – nicht zuletzt dank ihres Sieges im Jahr 2022. Auch diesmal machte der Kurs seinem Ruf alle Ehre: Wind auf der Radstrecke sowie hohe Temperaturen beim Marathon sorgten für anspruchsvolle Bedingungen.

Für Daniela Bleymehl begann das Rennen mit einer zufriedenstellenden Schwimmleistung. Auf dem Rad machte sich der Trainingsrückstand durch die Babypause noch bemerkbar, sodass sie ihre gewohnte Stärke noch nicht vollständig ausspielen konnte und zunehmend Zeit auf die spätere Siegerin Daisy Davies verlor. Dennoch hielt sie sich über weite Strecken des Rennens auf Rang zwei, ehe sie durch die Norwegerin Katrine Christensen kurz vor dem Ziel auf den dritten Platz verdrängt wurde.
Das Fazit der sechsfachen Langdistanz-Siegerin selbst: „Ich bin sehr stolz auf diesen Tag. Nach so kurzer Zeit nach der Geburt meines dritten Kindes überhaupt wieder auf diesem Niveau racen zu können, bedeutet mir enorm viel. Natürlich weiß ich, dass ich aktuell noch nicht an meinem absoluten Leistungshöhepunkt bin und genau deshalb ordne ich dieses Ergebnis auch realistisch ein. Ich habe alles gegeben und konnte zeigen, was trotz kurzer Vorbereitung möglich ist. Gleichzeitig weiß ich, dass noch mehr in mir steckt – und genau das motiviert mich“, so Bleymehl. “Südafrika war eine gute Standortbestimmung, auf der sich in den kommenden Wochen und Monaten sehr gut aufbauen lässt.”
Ausblick: Saisonplanung & Trainings-Neustart
Für Bleymehl, ihren Coach Nils Goerke sowie das gesamte Team steht in den kommenden Wochen nun die Planung der weiteren Saison im Fokus. Wann und wo die Profi-Triathletin als Nächstes an der Startlinie stehen wird, ist derzeit noch offen. Im weiteren Saisonverlauf richtet sich der Blick auch auf die IRONMAN- Weltmeisterschaften auf Hawaii im Oktober 2026, die in diesem Jahr erstmals seit drei Ausgaben wieder als gemeinsamer Renntag von Männern und Frauen ausgetragen werden.
Bevor es mit dem fokussierten Trainingsalltag weitergeht, stehen die Regeneration nach dem frühen Saisonhighlight sowie Zeit mit der Familie auf dem Plan. Denn die hat für die Dreifach-Mama nach wie vor Priorität: “Ohne meine Familie, mein Netzwerk und meine Unterstützer wäre all das bis hierher nicht möglich gewesen”, resümiert sie selbst.
Selbstverständlich gilt ihr Dank auch allen Sponsoren an ihrer Seite: “Ich bin unheimlich dankbar für all die Unterstützung, die ich in den letzten Monaten von zu Hause, von meinem Team und von meinen Partnern erfahren durfte. In den letzten Monaten an mich als Athletin zu glauben, war für mein Umfeld nicht immer einfach. Aber ich persönlich fahre mit der Gewissheit nach Hause, dass es sich gelohnt hat – und das fühlt sich sehr gut an.”